3. August 2020

Die richtige Ernährung für deine Katze

Die richtige Ernährung für dein Tier ist für die Gesundheit enorm relevant. Doch die wenigsten wissen, welche Nahrung wirklich gesund ist. Nassfutter oder Trockenfutter? Pures Fleisch oder doch mehr Zusatzstoffe? Rind oder lieber Huhn? Bei der richtigen Ernährung für deine Katze sind viele Aspekte zu beachten, ich verschaffe dir heute etwas Klarheit.

Als Information vorab ist zu beachten, dass dies alles nur Tipps sind, was mehr oder weniger gesund für dein Tier ist. Es kommt allerdings immer noch auf das Alter, das Gewicht, das Geschlecht und die Rasse an. Außerdem ist zu beachten, ob Krankheiten vorliegen, wo eine Diät ratsam wäre oder spezielles Futter, und es beispielsweise eine reine Wohnungskatze oder ein Freigänger ist.

Katzen werden für die Fütterung oft in die Kategorien Kitten, Junior (junge Katzen), Ausgewachsen und Senior unterteilt. Doch es gibt unzählige besondere Ausrichtungen bei Katzenfutter. Im bestenfalls klärt ihr die genaue Wahl des Katzenfutters mit eurem Tierarzt ab, um ganz sicher zu gehen.

Nassfutter oder Trockenfutter?

Wichtig ist zunächst, dass das Futter als Alleinfutter gekennzeichnet ist. Denn dann sind zumindest Nährstoffe, Mineralien und Vitamine enthalten, die zur Ernährung genügen, egal ob nass oder trocken. Vorteil von Trockenfutter ist definitiv, dass es sich sehr länger hält und somit auf Vorrat gelagert werden kann. Nassfutter dagegen hält sich nicht so lange. Dennoch hat es einen großen Vorteil, besonders wenn deine Katze wenig trinkt: Es hat einen Wasseranteil von über 50%. Besonders bei älteren Tieren ist das Füttern von Nassfutter mit ausreichend Wasseranteil die bessere Alternative. Von den Inhaltsstoffen unterscheiden sich die beiden geringfügig. Nassfutter besteht meistens aus Fleisch, Innereien und Getreide, wohingegen Trockenfutter zwar auch Getreide und Fleisch enthält, dieses allerdings getrocknet und meist noch mit Tiermehl ergänzt.

Trockenfutter hat den Vorteil, dass es sehr energiereich ist und es deine Katze somit schneller sättigt. Zumeist ist es kostengünstiger und die Katzen können damit eigentlich kaum Sauerei veranstalten, da man es ganz leicht vom Boden aufsaugen kann. Wieso bevorzugen Katzen dann meist eher Nassfutter? Das dürfte am Geschmack liegen. Du isst bestimmt auch lieber ein saftiges Menü mit Soße als einen Powerriegel, oder?

FazitDie Mischung machts. Findet den Mittelweg, der für euch und eure Katze der Beste ist. Wenn ihr arbeiten seid und den Napf stehen lasst, eignet sich Trockenfutter besser. Wenn ihr dann Abends nach Hause kommt kann Nassfutter gefüttert werden, da freuen sich die meisten flauschigen Vierbeiner besonders.

Welche Geschmacksrichtung?

Folgende Geschmacksrichtungen sind bei den meisten Marken vertreten:

  • Huhn
  • Lachs
  • Rind
  • Truthahn
  • Ente
  • Andere Fischsorten

Jetzt stellt sich die Frage; warum gibt es eigentlich kein Katzenfutter mit Maus-Geschmack? Das liegt vermutlich daran, dass Katzen es lieben, mit den kleinen Nagern zu spielen aber sie meistens nicht wirklich fressen, sie bringen die Mäuse oft nur als Geschenk für dich mit. Am liebsten fressen die meisten jedoch Fisch. Oftmals verwenden die Hersteller von Katzenfutter jedoch Inhaltsstoffe, die die Käufer ansprechen, also uns Menschen. Solange es schmeckt, ist der Katze nämlich völlig egal, was sich im Futter verbirgt und ob es für eine gesunde Ernährung gut ist.

Welche Inhaltsstoffe sind wichtig?

  • Fleisch
    Dabei geht es vor allem um gutes Fleisch, denn Fleischanteil ist nicht immer das was man denkt. Tierische Nebenerzeugnisse zählen zum Beispiel nicht darunter. Ein höherer Fleischanteil ist meist in Nassfutter, oder man kocht eben ein Stück Fleisch ohne Gewürze selber, denn frisches Fleisch ist natürlich noch besser. 2/3 Fleischanteil im Futter wären allerdings schon optimal, das mögen die meisten Vierbeiner vielleicht sowieso lieber.
  • Vitamine
    Besonders Kalzium und Zink sind für die richtige Katzen Ernährung wichtig. Wie viel Vitamine und Mineralien darin enthalten sind, steht hinten auf der Packung. Die Vitamine A, B, D und K sind wichtig für die tierische Entwicklung in Bezug auf den Stoffwechsel, die Knochen und Zähne, sowie das Immunsystem.
  • Proteine
    Eiweiß beispielsweise, wird in höherer Menge benötigt als bei einem Hund, da Sie Ihre Energie zum Großteil aus Aminosäuren gewinnen. Dazu zählt unter anderem auch der wichtige Nährstoff Taurin. Dies wird nämlich nicht selber produziert und deswegen wird es in gutes Katzenfutter zusätzlich mit eingebunden.
  • Kohlenhydrate
    Kohlenhydrate sind nicht zwingend erforderlich, doch auch in der Natur werden sie durch die Nahrung aufgenommen. Verdauliche Stoffe sind wichtig für den Blutzuckerspiegel und die Verdauung. Das ist meist Getreide, also ist Getreide nicht zwingend schädlich, wie man oft liest. Sogar die unverdaulichen Stoffe sind essentiell für die Verdauung. Ballaststoffe braucht auch der Mensch für eine gesunde Verdauung.

Welche Inhaltsstoffe sind nicht gut?

Erzeugnisse bzw. Nebenerzeugnisse
Es handelt sich hierbei meist um Abfallprodukte, die bei der Herstellung von beispielsweise Produkten für Menschen angefallen sind. Diese Erzeugnisse sind meist nicht besonders appetitlich, gehören nicht ins Essen deiner Katze und sind nicht relevant für eine ausgewogene Ernährung.

Zucker
Dass das Katzenfutter mit Zucker besser schmeckt, ist ein Irrglaube. Katzen können Süße nämlich garnicht so wahrnehmen wie wir. Zucker ist allerdings sehr schädlich für Katzen. Es ist schlecht für die Zähne und kann zu Übergewicht führen. Das richtige Katzenfutter sollte also eher keinen oder wenig Zucker enthalten. Aufgepasst: Auch z.B. Sirup und Fruktose sind versteckter Zucker.

Farbstoffe
Sie sind unfassbar unnötig für Katzenfutter. Denn auch wenn die kleinen Vierbeiner manchmal ganz schön wählerisch wirken; wie das Essen aussieht, ist ihnen völlig egal. Auch natürliche Farbstoffe sind nicht viel gesünder, gutes Futter braucht also keinerlei Arten von Farbstoffen.

Top Marken

Viele Erfahrungsberichte bestätigen das super Preis-Leistungs-Verhältnis von Mac’s Nassfutter*. Da es sich hier um ein ausgewogenes Futter für ausgewachsene Katzen handelt, ist es ausgelegt auf Inhaltsstoffe für Herz, Kreislauf und den Magen-Darmtrakt. Auch ganz vorne mit dabei sind:

Natürlich sind teurere Marken, wie Whiskas als Katzenfutter nass oder trocken ebenfalls gut bewertet. Doch die billigen Eigenmarken der ansässigen Supermärkte sind nicht unbedingt schlechter. In kleinen Portionen kann getestet werden, um das richtige Futter zu finden. Denn was eure liebe Katze für Bedürfnisse hat, wisst ihr am besten. Wer seine Katze also hochwertig ernähren will, sollte darauf achten, was hinten auf der Packung steht.

Wenn deine Katze verschiedene Futter Sorten nicht fressen will, kann das auch andere Ursachen haben. Genauer könnt ihr das hier nachlesen. Dennoch solltest du in jedem Fall besser direkt den Tierarzt um Rat bitte.

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Bildquelle: Pixabayuser Crepessuzette

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